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Art Cinema Award für Monos, von Alejandro Landes, auf dem Cinefest Miskolc

Art Cinema Award für Monos, von Alejandro Landes, auf dem Cinefest Miskolc

Monos von Alejandro Landes erhält den Art Cinema Award auf dem 16. Cinefest Miskolc.

Informationen zum Film

Monos
Kolumbien, Argentinien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Deutschland, Uruguay, USA, 2019, 102 Minuten
Regie: Alejandro Landes
Kamera: Jasper Wolf
Drehbuch: Alejandro Landes und Alexis Dos Santos
Mit: Moisés Arias, Julianne Nicholsono, Sofia Buenaventura, Julián Giraldo, Deibi Rueda
Produktion : Stela Cine & Fernando Epstein, Mutante Cine
Co-Produktion : Campo Cine, Lemming Film, Pandora Film Produktion, Snowglobe, Film I Väst (SE)
Weltvertrieb: Le Pacte

Mehr Info und Bilder auf der Webseite des Festivals.

Synopsis

Patagrande, Rambo, Leidi, Sueca, Pitufo, Lobo, Perro und Bum Bum lauten die Kampfnamen von acht Jugendlichen, die in einer abgelegenen Bergregion einer paramilitärische Einheit angehören und zu Ausschweifungen und Gewalt neigen. Ein Bote übermittelt die Anweisungen der „Organisation“: Die Gruppe soll gut auf die Milchkuh Shakira und die US-amerikanische Geisel Doctora aufpassen, die sich in ihrer Obhut befinden. Der Spaß hat ein Ende, als der Tod an die Tür klopft, ihr Standort bekannt wird und die Einheit sich weiter in den Dschungel zurückziehen muss.

Jurys Begründung:

Wir haben uns entschieden, einen besonderen, ausgesprochen ehrlichen und außergewöhnlichen Film auszuzeichnen.

Monos ist eine Reise in die Tiefen der Dunkelheit, die sich in beeindruckenden Bildern, erstaunlicher Kinematographie und Musik ausdrückt. Eine eklatante, realistische Darstellung der Entwicklungen der Menschheit. Im Krieg können alle zum Soldaten werden. In diktatorischen Staaten bekommen Kinder Waffen und unter bösem Einfluss können die Unschuldigen zu Monstern umgestaltet werden.

Obwohl der Film frustrierend grausam und brutal ist, ist er ein Spiegelbild unserer heutigen Gesellschaft, und wir müssen zugeben, dass die Kinder, die von hervorragenden Schauspielern gespielt werden, sogar unsere sein könnten. Was wir in diesem Film sehen, könnte auch uns jederzeit passieren, wenn wir von der Kriegsmaschinerie, der Angst vor Vergeltung und Tod erfasst wären.

In der Jury waren:

Ewa Kujawińska, Kino Pałacowe, Poznan, Polen
Tamás Fejér, Apollo mozi, Debrecen, Ungarn
Käte Schaeffer, Arsenal Kinobetriebe, Tübingen, Deutschland

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