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“Grüße aus Fukushima” und “Ilegitim” gewinnen den CICAE Art Cinema Award bei der 66. Berlinale

“Grüße aus Fukushima” und “Ilegitim” gewinnen den CICAE Art Cinema Award bei der 66. Berlinale

Der Internationale Verband der Filmkunsttheater CICAE freut sich, Ihnen mitzuteilen, dass die Filme “Grüße aus Fukushima”, von Doris Dörrie (Panorama), und “Ilegitim”, von Adrian Sitaru (Forum), den ART CINEMA AWARD bei der 66th Berlinale gewonnen haben.

PANORAMA: “Grüße aus Fukushima”

Deutschland, 2016, 109 Min, schwarz-weiß

Regie: Doris Dörrie

Mit: Rosalie Thomass, Kaori Momoi, Moshe Cohen, Nami Kamata, Aya Irizuki

Sprache: Deutsch, Englisch, Japanisch

Produktion: Olga Film

Weltvertrieb: The Match Factory

Erklärung der Jury:

“”Grüße aus Fukushima” ist der Inbegriff von Filmkunst. Ein poetischer Film, der uns eindringlich daran erinnert, dass das Leben so einzigartig ist wie ein Traum.

Unbeschwert und feinfühlig elegant gedreht in beeindruckend schönen schwarz-weiß Aufnahmen, erzählt der Film von zwei Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dieser Kulturunterschied und die gegenseitige Unterstützung, hilft am Ende jedoch die heimsuchenden Geister aus der Vergangenheit zu vertreiben.

Der Film bringt uns bei, mit den im Leben begangenen Fehlern umzugehen und sobald man diese akzeptiert, seinen Frieden findet und so gestärkt und optimistisch in die Zukunft blickt.”

Die Jury:

Tiziano Gamberini, Cinema in Centro – Italsar – Faenza- Italy

Ewa Kujawińska, Nowe Kino Pałacowe – ZAMEK Culture Center, Poznań, Poland

Richard Nüsken, SchlachthofKino, Soest, Germany

FORUM: “Ilegitim”

Rumänien, Polen, Frankreich, 2016, 89 Min

Regie: Adrian Sitaru

Mit: Alina Grigore, Robi Urs, Bogdan Albulescu, Adrian Titieni, Cristina Olteanu

Sprache: Rumänisch

Produktion: Domestic Film, Film Produkcja, Damned Films

Weltvertrieb: Versatile Films

Synopsis:

Im Kreis seiner vier erwachsenen Kinder samt Anhang genießt der Witwer Victor am Esstisch seine Rolle als Familienpatriarch. Er schwadroniert über Physik und Wein, bis Sohn Cosma ihn damit konfrontiert, dass sein Name in historischen Unterlagen aufgetaucht ist. Er soll Frauen denunziert haben, die gegen das vor 1989 herrschende Abtreibungsverbot verstoßen wollten. Die Stimmung kippt. Doch Victor wehrt sich gegen die Vorwürfe. Er sei eben Abtreibungsgegner und die Zwillinge Sasha und Romi hätten ihr Leben dieser Tatsache zu verdanken. Die Mutter wollte abtreiben. Als Sasha kurz darauf ihre Schwangerschaft verkündet, wird Victors Überzeugung allerdings auf eine harte Probe gestellt.

Erklärung der Jury:

“Wir vergeben den Art Cinema Award an einen Film, der Fragen zum Verhältnis von privatem und öffentlichem Raum aufwirft ohne einfache Antworten zu liefern und der durch eine unkonventionelle Herangehensweise mit seinen Darstellern eine ideale Filmsprache findet, um ein heikles Thema zu beleuchten. Der Film bietet dem Zuschauer ein intimes Kinoerlebnis mit einer vielschichtigen Geschichte über das Ineinandergreifen von Vergangenheit und Gegenwart.”

 

Die Jury:

Aistė Račaitytė, Vilnius International Film Festival, Vilnius, Lithuania

Michał Matuszewski, Center for Contemporary Art Ujazdowski Castle, Warsaw, Poland

Lysann Windisch, Arena Filmtheater BetriebsGmbH, Munich, Germany

Hier der Link zur Preisverleihung (ab der 9. Minute):

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