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Art Cinema Award für Porträt einer jungen Frau in Flammen, von Céline Sciamma, auf dem Filmfest Hamburg

Art Cinema Award für Porträt einer jungen Frau in Flammen, von Céline Sciamma, auf dem Filmfest Hamburg

Porträt einer jungen Frau in Flammen von Céline Sciamma erhält den Art Cinema Award auf dem Filmfest Hamburg.

Informationen zum Film

Portrait de la jeune fille en feu (Porträt einer jungen Frau in Flamment)
Frankreich, 2018, 120 Minuten
Regie: Céline Sciamma
Kamera: Claire Mathon
Drehbuch: Céline Sciamma
Mit: Noémi Merlant, Adèle Haenel, Luàna Bajrami, Valeria Golino, Christel Baras, Armande Boulanger
Produktion: Lilies Films, Arte France Cinéma
Weltvertrieb: MK2 Diffusion
Deutscher Verleih: Alamode Film

Mehr Info und Bilder auf der Webseite des Festivals.

Synopsis

Céline Sciammas neuer Film ist eine feinsinnige Liebesgeschichte und ein kraftvolles, modernes Statement über die Situation der Frau damals wie heute. Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne (Noémie Marchant) im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse (Adèle Haenel) anfertigen, die bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, aus Protest gegen die arrangierte Ehe. Marianne beobachtet Héloïse während ihrer Spaziergänge und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft.

Jurys Begründung:

Einfühlsam, präzise und mit großer Leichtigkeit entführt uns Céline Sciamma auf eine bretonische Insel des 18. Jahrhunderts und erzählt von der Entstehung eines Gemäldes und der Liebe, die sich zwischen der Malerin und der Portraitierten entwickelt.

Die Kamerafrau Claire Mathon findet eine ganz eigene Bildsprache und gestaltet jede einzelne Einstellung wie ein eigenes Gemälde. Konsequent und kunstvoll sind die Themen dieses formvollendeten Liebesfilms auf allen Ebenen verwoben und die Chemie der beiden Hauptdarstellerinnen Noémie Merlant und Adèle Haenel überträgt sich mühelos auf die Leinwand.

In der Vergangenheit angesiedelt, verhandelt PORTRAIT EINER JUNGEN FRAU  IN FLAMMEN Themen, die auch gegenwärtig noch universelle Bedeutung haben: Gesellschaftliche Zwänge, Rollenbilder, Vergänglichkeit und Erinnerung oder die Macht des Abbilds. Der Film ist nicht nur eine große Liebesgeschichte, wie wir sie im Kino schon länger nicht gesehen haben, sondern auch eine Ermutigung für ein anderes Sehen, das von Aufrichtigkeit und Erkennen-Wollen geprägt ist. PORTRAIT EINER JUNGEN FRAU  IN FLAMMEN hat uns mit seiner Art des Erzählens sowohl inhaltlich als auch visuell voll und ganz überzeugt und verzaubert.

In der Jury waren:

Bénédicte Latinaud, Cinéma Le Bourguet, Forcalquier, Frankreich
Stefan Meßner
, Moviemento & City-Kino, Linz, Österreich
Iris Praefke, Kino Central, Moviemento, Kino Toni, Berlin, Deutschland

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