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Art Cinema Award für The Calming, von Song Fang, auf der Berlinale Forum 2020

Art Cinema Award für The Calming, von Song Fang, auf der Berlinale Forum 2020

The Calming (Ping jing) von Song Fang erhält den Art Cinema Award auf dem 70. Berlinale Forum.

Informationen zum Film

The Calming (Ping jing)
China, 2020, 89 Minuten
Regie und Drehbuch: Song Fang
Cast: Qi Xi, Ye Yuzhu, Song Dijin, Makiko Watanabe, Chen Yadi
Produktion : Fabula Entertainment, Huanxi Media Group
Weltvertrieb:

Mehr Info und Bilder auf der Webseite des Festivals.

Synopsis

Ein einziges Mal nur erwähnt Lin die Trennung, beim Essen mit einer Freundin, in Japan, wo ihre Installation gezeigt wird. Als sie wieder in China ihre Eltern besucht, verliert sie kein Wort darüber, auch nicht bei ihrer Freundin in Hongkong, dabei hat sie längst eine neue Wohnung. Meist ist sie allein, und man ist versucht, aus ihrem Gesicht Gefühle herauszulesen, vielleicht auch deshalb, weil Filme selten Frauen zeigen, die allein und somit ganz sie selbst sind, ohne von anderen definiert zu werden. So erfährt man, wie Lin lebt: Als Filmemacherin ist sie oft unterwegs, eine Reise geht in die nächste über, ihr Blick verrät stets Neugier, als würde sie Material für einen neuen Film sammeln – wenn sie aus dem Fenster ihrer neuen Wohnung blickt, ein Mädchen auf derselben Krankenhausstation beobachtet, das Licht und die Blätter der Bäume im Park betrachtet. In Zügen, Autos und auf Schiffen sieht sie die Landschaft an sich vorüberziehen, schneebedeckte Berge, die Neonlichter einer Stadt, nebelverhangene Ebenen – bis ihr die Augen zufallen. Auch während eines Konzerts sind sie geschlossen, und die Tränen fließen und fließen – auch hier gehen Sehen und Fühlen, wie immer, Hand in Hand.

Jurys Begründung:

Die Jury stimmte einheitlich für Ping Jing (Die Beruhigung), einen perfekt gelungenen Film. Das Szenario ist gut gestaltet, die Kameraführung ist perfekt, das Thema universell. Der Filmemacher zeigt wahrscheinlich autobiografisch die Möglichkeit, schmerzhafte Prozesse sanft zu überwinden. Nichts verschwindet endgültig, aber alles ändert sich im Laufe der Zeit und entwickelt sich weiter. Auf der Grundlage dieses Paradigmas ist man in der Lage, sich selbst als Zuschauer zu rekonstruieren und der eigenen Existenz  in Beziehung zu sich selbst, zu anderen und zur Welt einen Sinn zu geben.

In der Jury waren:

Ariane HOFMANN, Mal Seh’n Kino, Frankfurt, Deutschlad
Aliki KALAGASIDU, Kinodvor, Ljubljana, Slowenien
André SOTO, ALC Cinéma Saint-Exupéry, Marignane, Frankreich

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