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Art Cinema Award für “Die Reise mit Vater”, von Anca Miruna Lăzărescu, auf dem Jameson Cinefest 2016

Art Cinema Award für “Die Reise mit Vater”, von Anca Miruna Lăzărescu, auf dem Jameson Cinefest 2016

DIE REISE MIT VATER von Anca Miruna Lăzărescu erhält den CICAE Art Cinema Award auf dem 13. Jameson Cinefest in Miskolc, Ungarn.
 

Informationen zum Film

DIE REISE MIT VATER
Deutschland/Rumänien/Schweden/Ungarn, 2016, 111 Min
Regie und Drehbuch: Anca Miruna Lăzărescu
Darstellung: Alex Mărgineanu, Răzvan Enciu, Ovidiu Schumacher, Susanne Bormann, Manuel Klein
Produktion: Filmallee
Coproduction: Mirage Film, Strada Film, Chimney, Bayerischer Rundfunk (BR), Arte
Verleih: Movienet Film GmbH
Mehr Info und Bilder auf der Webseite des Festivals.
 


 

Synopsis

DIE REISE MIT VATER ist eine bewegende Geschichte und sie spielt in einem bewegten Jahr – 1968. Vor dem Hintergrund des „Prager Frühlings“ erzählt sie von Rumäniendeutschen aus Arad (Rumänien) – zwei ungleichen Brüdern und ihrem Vater – die sich auf eine Reise in die DDR begeben.

Der junge Arzt Mihai (Alex Mărgineanu) hält seit dem Tod der Mutter seine Familie zusammen. Sein jüngerer Bruder Emil (Răzvan Enciu) rebelliert gegen die staatlichen Autoritäten und sein schwerkranker und langsam erblindender Vater William (Ovidiu Schumacher) ist des Lebens überdrüssig.

Auf Drängen von Mihai soll sich der Vater einem lebensrettenden Eingriff in der DDR unterziehen. Mihai besorgt mit größter Mühe Reisepässe, um die Operation zu ermöglichen, und sie fahren los. Doch kaum in Ostdeutschland angekommen, werden sie von sowjetischen Panzern überrascht, die in die CSSR einmarschieren – die Grenzen zurück in die Tschechoslowakei werden geschlossen. Die Drei landen in einem von der DDR-Bereitschaftspolizei bewachten Touristen-Auffanglager. Mihai lernt dort die Münchner Studentin Ulli (Susanne Bormann) kennen, ist von ihr fasziniert: Sie ist all das, was er nicht ist und besitzt Dinge, von denen er nicht einmal zu träumen wagt.

Die Familie erhält ein Transitvisum und findet sich völlig unvorbereitet in der BRD wieder. Hier stellt sich die große Frage: Im Westen bleiben oder nach Rumänien zurückkehren?
DIE REISE MIT VATER ist eine Tragikomödie, die von der Liebe und der Freiheit handelt. Und davon, dass es manchmal im Leben unmöglich erscheint, beides miteinander zu vereinen. Und die Geschichte handelt von einer lebensgroßen Entscheidung und dem großem Mut, diese zu treffen.

Im „sozialistischen“ Rumänien startend, spannt der Film in einer Art Roadmovie den Bogen über die DDR hinweg, erzählt ganz nebenbei die tragische Zerschlagung des Prager Frühlings in der Tschechoslowakei, um mit voller Wucht in Westdeutschland, im chaotischen München von 1968, zu landen.

Am Ende stellt sich die einfache Frage: Wie frei muss man sein, um Freiheit zu wählen?
 

 

Jurys Begründung:

Out of all the films, That Trip We Took With Dad showed the most authenticity to the story, and also from a visual and dramatic perspective. It emerged above all especially because of the cultural and historic relevance to the modern audience. The film showed us the complex situation of everyday lives between the citizen and the regime.
It is the perfect Eastern European road movie, with the best supporting elements which include good humour, interesting characters, well directed sequences, beautiful photography and lets not forget the 60s beat and rock soundtrack throughout the whole film.
During the film, the main characters face a dilemma of saving the life of their father while risk coming out as traitors, against the choice of becoming national heroes but at the same time victims of the regime. It is showing us in a sarcastic way what it meant to live during the socialist era in the East, or even to be a socialist figure with that vision during that time.

 

In der Jury waren:

Paraszkay György, Budapest, Ungarn
Matthew Maggi, Soppa Films, Malta
Hanula Zsolt, Budapest Film, Budapest, Ungarn

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